Lena.

Lena Sander ist blitzgescheit und die Denkerin der MounTeens. Gemeinsam mit ihren Freunden besucht sie die siebte Klasse in Bad Lärchenberg, wobei sie den Schulstoff eher als lästige Pflicht sieht. Viel lieber stillt sie ihren Wissensdurst, indem sie in ihrer Freizeit das Internet nach allen möglichen Informationen durchsucht. Mit ihren schulterlangen roten Haaren, der frechen schwarzen Hornbrille und einem stets etwas spöttischen Gesichtsausdruck gilt Lena als pfiffiger, kaum zu bändigender Wirbelwind. Sie kümmert sich kaum darum, was andere über sie denken, was sich auch in ihrem oft unkonventionellen Kleidungsstil zeigt. Sie legt sich – zumindest mit Worten – mit jedem an und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ihre Mutter, Anna Sander, ist alleinerziehend und als Tourismusdirektorin von Bad Lärchenberg zeitlich stark beansprucht, weshalb Lena viele Freiheiten geniesst.

Matteo.

Matteo »Berti« Bertone ist hartnäckig – und dies nicht nur auf dem Fussballfeld, wenn er seiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachgeht. Auch bei den MounTeens kann er sich so richtig in einen Fall verbeissen. Auffallend ist aber auch Matteos positive Ausstrahlung – seine gute Laune und der allzeit spürbare Optimismus. Seine Freunde meinen, das liege wohl an seinen italienischen Wurzeln. Mit den listig blitzenden dunkelbraunen Augen, den kurzen schwarzen Haaren und seiner temperamentvollen Art versprüht Matteo jedenfalls viel Charme. Als einziger der MounTeens wohnt Matteo nicht in Bad Lärchenberg, sondern mitten im Ski- und Wandergebiet, da seine Eltern Claudio und Monica Bertone das Hotel Regina auf der Lärchenalp führen. Matteos Bruder Diego ist bereits achtzehn und stets bereit, seinen Bruder und die MounTeens tatkräftig zu unterstützen.

Amélie.

Amélie Richard ist humorvoll und unkompliziert. Ihr Lachen steckt an und macht sie gepaart mit ihrer Herzlichkeit zur unverzichtbaren »Seele« der MounTeens. Amélie ist sehr sportlich, was nicht verwundert, da ihr Vater Tim Richard im Winter als Skilehrer und im Sommer als Bademeister in Bad Lärchenberg arbeitet. Ihrer Mutter Lou Richard hilft sie manchmal im familieneigenen Friseurgeschäft, weshalb sie über Klatsch und Tratsch in der kleinen Bergstadt gut informiert ist. Amélie hat lange blonde Haare, blaue Augen und ist wie alle MounTeens dreizehn Jahre alt. Mit ihrer eher zurückhaltenden Art weckt sie den Beschützerinstinkt der Jungs – insbesondere jenen von Sam. Mit allen MounTeens verbindet sie eine enge Freundschaft, wobei sie sich selbst nicht sicher ist, ob der Begriff »Freundschaft« ihre Gefühle für Sam wirklich treffend beschreibt ...

Sam.

Samuel Winter, von seinen Freunden Sam genannt, ist für seine dreizehn Jahre gross und kräftig und ein aussergewöhnlich guter Sportler. Er ist stets voller Tatendrang, wagemutig und besitzt einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Vielleicht liegt es ja daran, dass sein Vater, Jan Winter, als Polizist in Bad Lärchenberg arbeitet. Seine Mutter Sarah ist Englischlehrerin im örtlichen Sportgymnasium und hofft insgeheim, dass sich Sam auch in der Schule noch etwas mehr anstrengt, um nicht nur im Eishockey erfolgreich zu sein. Sam hat etwas längere gelockte blonde Haare und blaue Augen. Die vereinzelten Sommersprossen im braungebrannten Gesicht und das stets um die Mundwinkel spielende Lächeln verleihen ihm ein spitzbübisches Aussehen. Sam ist ungeduldig und oft bereit, sich auch ohne viel nachzudenken in eine Sache zu stürzen, weshalb er manchmal gebremst werden muss.